Brand bei Teckentrup am 05.07.2011

Wehr verhütet Schlimmeres

Bei Teckentrup brennen Holzverpackungen / Explosionsgefahr gebannt

VON ANDREAS EICKHOFF

Verl. Im Außenbereich der Türenfertigung des Teckentrup Werk s haben am Dienstag Holzverpackungen gebrannt, in denen Gummi lagerte. Die Rauchwolke war kilometerweit zu sehen, zwei Mitarbeiter wurden vorsorglich untersucht, einer mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Kurz nach 14 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, neben den Löschzügen aus Verl, Kaunitz und Spexard rückte der Löschzug Friedrichsdorf sowie die Drehleitern aus Gütersloh und Rietberg aus. Während die Flammen drohten, auf die Produktionshalle überzugreifen, entdeckten die ersten Feuerwehrleute Gasflaschen in Brandnähe.

Damit diese nicht platzten, wurden sie gekühlt, parallel eine stabile Wasserversorgung aufgebaut. Während der Löscharbeiten blieb die Sürenheider Straße zwischen der Isselhorster Straße und der Trakehner Straße gesperrt, auch die Industriestraße musste gesperrt werden.

Mit Schaummittel gelang es schließlich, das brennende Gummi abzulöschen. Neben dem Gummi in den länglichen Holzkisten wurden auch Materialien in Mitleidenschaft gezogen, die in einem Regal gelagert wurden.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, konnte aber größerer Schaden vermieden werden. Zwar wurden neben einigen Scheiben der Außenfassade auch das Wellblech erheblich beschädigt, doch ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude konnte verhindert werden.

„Die Produktion läuft schon wieder“, freute sich am späten Nachmittag Marketingleiter Thomas Moldrickx. Rund 70 Feuerwehrleute unter Leitung von Stadtbrandinspektor Heiner Panreck kamen dafür ganz schön ins Schwitzen, immerhin musste eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung bis zur Trakehner Straße verlegt werden. Um 14.46 Uhr wurde der Kreisleitstelle in Gütersloh mitgeteilt, dass das Feuer unter Kontrolle sei .

Um die Ursache zu ermitteln, machten sich noch während der Löscharbeiten die Experten der Kriminalpolizei an die Ursachenermittlung. Der Schaden dürfte mehrere zehntausend Euro betragen.

© 2011 Neue Westfälische 07 - Gütersloh, Mittwoch 06. Juli 2011


Bilder "Neue Westfälische" vom 06.07.2011

643597S.jpeg.jpg
643598S.jpeg.jpg
643599S.jpeg.jpg
643600S.jpeg.jpg
643601S.jpeg.jpg
643602S.jpeg.jpg
643603S.jpeg.jpg
643604S.jpeg.jpg
643605S.jpeg.jpg
643606S.jpeg.jpg
643607S.jpeg.jpg
643608S.jpeg.jpg
643609S.jpeg.jpg
643610S.jpeg.jpg
643611S.jpeg.jpg
643612S.jpeg.jpg
643613S.jpeg.jpg
643614S.jpeg.jpg
643615S.jpeg.jpg
643616S.jpeg.jpg
643617S.jpeg.jpg
643618S.jpeg.jpg
643619S.jpeg.jpg
643620S.jpeg.jpg
643621S.jpeg.jpg
643622S.jpeg.jpg